Aktuelles vom 08.10.2019

Austausch mit Bundesagentur für Arbeit


Der Fachverband traf sich im August mit der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit zu einem informativen Gesprächsaustausch.

Schwerpunkte des Austauschs waren neben der Digitalisierung, die für alle Branchen tiefgreifende Veränderungen bringen wird, der Strukturwandel in der Automobilwirtschaft sowie die Beschäftigung ausländischer Kräfte.

Aktuelle Zahlen aus dem E-Handwerk
Thomas Bürkle, Präsident des Fachverbands, und Hauptgeschäftsführer Andreas Bek skizzierten beim Austauschgespräch zunächst die Ausbildungs-, Beschäftigungs- und Auslastungssituation im baden-württembergischen E-Handwerk. Nunmehr fünf Jahre in Folge konnte die Zahl der Neuabschlüsse von Ausbildungsverhältnissen in der Branche auf Landesebene gesteigert werden. Auch die Zahl der Beschäftigten nimmt seit Jahren zwar auf niedrigem Niveau, aber stetig zu. Der Markt fordere aber noch mehr Fachkräfte, was an der noch sehr guten Auslastung, die oft über mehr als 4 Monate hinausreicht, abgelesen werden kann, betonten die Fachverband-Vertreter.

Fachkräftebedarf und berufliche Neuordnung
Darüber hinaus verdeutlichten sie, dass der spezifische Arbeitsmarkt im E-Handwerk deutlich mehr Fachkräfte benötige, als ausgebildet werden können. Auch verlieren die E-Handwerksunternehmen immer wieder gut ausgebildete Beschäftigte an andere Unternehmen wie z.B. aus der Industrie. Die Automobilindustrie steht mitten in einem Strukturwandel, der sich auch auf die dort Beschäftigten negativ auswirkt. Es soll durch entsprechende Qualifizierungsmaßnahmen versucht werden, diese Persönlichkeiten auf ein branchentaugliches Facharbeiterniveau zu heben und damit fürs E-Handwerk zugänglich zu machen. Thomas Bürkle und Andreas Bek erläuterten zudem die berufliche Neuordnung im E-Handwerk. Ebenso wurde die sogenannte Balkanregelung thematisiert.

Digitalisierung bringt Veränderungen
Christian Rauch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bundesagentur, deutete an, dass die Bundesagentur über eine ganze Reihe von Programmen und u.a. auch die Einstiegsqualifizierung oder das Qualifizierungschancengesetz verfügt, die auch vom Fachverband, seinen Mitgliedsunternehmen und deren Beschäftigten genutzt werden könne.

Mehr Frauen in MINT-Berufe bringen
Christian Rauch stellte zudem eine neue Initiative der Bundesagentur für Arbeit vor, die mehr weibliche Azubis in eine duale Ausbildung, vor allem in den MINT-Berufen, bringen soll.

Die Agentur für Arbeit und der FV EIT BW zeigten sich sehr zufrieden mit dem konstruktiven Austausch sowie den Ergebnissen und kamen überein, diesen Dialog fortzusetzen. Auch die erfolgreiche Informations-Veranstaltungsreihe für die Berufsberater der Arbeitsagenturen soll in naher Zukunft fortgesetzt werden, sobald das neue Ausbildungsberufsbild steht.








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