Aktuelles vom 07.03.2019

Meisterprämie erneut abgelehnt


Die Landesregierung lehnte im Februar erneut die Einführung der Meisterprämie in Baden-Württemberg ab. Sie verweist auf die Prüfung vielfältiger Unterstützungsmöglichkeiten für die Meisterausbildung.

Auf Antrag der FDP-Fraktion hat der Wirtschaftsausschuss des Landtags in Baden-Württemberg im Februar über die Einführung der Meisterprämie diskutiert. Während die Oppositionsparteien FDP und SPD diese befürworten, zeigt sich die Landesregierung weiter ablehnend und verweist auf die Prüfung vielfältiger Unterstützungsmöglichkeiten für die Meisterausbildung.

Der Fachverband fordert schon lange gemeinsam mit dem BWHT für eine Gleichstellung der beruflichen und akademischen Bildung. „Bei allem Respekt vor der akademischen Ausbildung, erbringen unsere Elektrohandwerksbetriebe ihre Leistungen meist direkt bei den Kunden. Der größte Teil von ihnen wird von Meister geführt“, erklärt Fachverband-Präsident Thomas Bürkle. Dass die Landesregierung einen Meiserbonus ablehnt, obwohl es diesen in den meisten Bundesländern gibt, ist nach Meinung des Fachverbands nicht nachvollziehbar.

Die wichtigsten Argumente für die Meisterprämie im Überblick:

  • Die Förderung der Meisterausbildung ist ein wichtiger Schritt in Richtung Gleichwertigkeit und Gleichbehandlung beruflicher und akademischer Bildung. Teilnehmer am Meisterlehrgang müssen im Gegensatz zu Studierenden an Universitäten und Hochschulen Lehrgangskosten und Gebühren ganz oder teilweise selber tragen.
  • Durch die Förderung der Meisterausbildung wird dem Fachkräftemangel etwas entgegengesetzt. 95 Prozent aller Ausbildungen werden in Meisterbetrieben absolviert. Auch die Zahlen nach der Abschaffung der Meisterpflicht in einigen Gewerken belegen die große Bedeutung des Meisterbriefs für die Ausbildung. Fast die Hälfte der Betriebe in diesen Gewerken sind mittlerweile sogenannte Solo-Selbstständige, die weder ausbilden noch Mitarbeiter anstellen. Nachwuchsförderung sieht anders aus.
  • Der Meisterbrief ist die Basis für ein nachhaltiges und erfolgreiches Unternehmertum und gelebten Verbraucherschutz. Viele Solo-Selbstständige verschwinden wieder schnell vom Markt - im Bereich Bau- und Ausbau oft schon innerhalb der fünfjährigen Gewährleistungsfrist, was nicht im Sinne des Verbraucherschutzes sein kann.

Der Fachverband hatte bereits Anfang Februar einen Artikel zur Meisterprämie veröffentlicht.








E-Handwerk auf der eltefa – smart, sicher und vernetzt

Die Elektrobranche von 20. bis 22. März auf der eltefa

Geschäftsstelle bis 24. März geschlossen

Aufgrund der vom 20. - 22. März stattfindenden Fachmesse eltefa bleibt die Geschäftsstelle ab 20.03. geschlossen.

Verwendungsverbot der Energielabel für Staubsauger

Seit 19. Januar 2019 dürfen Händler neue Staubsauger nicht mehr mit einem Energielabel bewerben (z. B. Werbung in Printmedien, im Internet und in...

Neuer Leitfaden zur Unternehmensnachfolge

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat einen Leitfaden zur Unternehmensnachfolge veröffentlicht. E-Handwerksbetriebe, die zur Übergabe...

Europa- und Kommunalwahl 2019: Dies mal wähle ich!

Am 26. Mai finden die Europawahlen und Kommunalwahlen in Baden-Württemberg statt – für das Handwerk jedes Mal wieder bedeutend. Wählen und entscheiden...

Innung für Elektrotechnik Gelsenkirchen
Emscherstraße 44
45891 Gelsenkirchen

Tel.  0209 / 97081-0
Fax. 0209 / 97081-99

info(at)kh-emscher-lippe.de