Aktuelles vom 29.10.2018

Heidelberg: Demografie-Themen in der Diskussion


Ausbildungsthemen sowie Tipps zur Gewinnung und Bindung von Beschäftigten standen im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung der Innung für Elektro- und Informationstechnik Heidelberg.

Obermeister Martin Illing blickte nach einer kurzen Begrüßung auf die Aktivitäten der Innung in den letzten Wochen zurück. So lud die Innung zum Sommerfest fest ein und organisierte für interessierte Mitgliedsbetriebe eine E-Lastenrad Produktpräsentation. Ein zentrales Thema der Innung ist die Nachwuchs- und Fachkräftesicherung. In einem runden Tisch beschäftigen sich die Beteiligten kontinuierlich mit der Ausbildungsqualität.

FV-Geschäftsführer Andreas Hausch griff den Faden auf und verwies zunächst auf die Ergebnisse der aktuellen Herbst-Konjunkturumfrage des Fachverbandes. Obwohl in den letzten Jahren in der Branche kontinuierlich Personal aufgebaut wurde und die Ausbildungszahlen gesteigert werden konnten, fehlt es unverändert im baden-württembergischen Elektrohandwerk an Fachkräften. Im weiteren Verlauf seines Impulsreferates machte er deutlich, dass sich die Situation bei gleichbleibend stabiler Auftragslage noch verschärfen wird, nähert man sich nach den aktuellen demografischer Daten mit den geburtenstarken 60-Jahrgängen sukzessive dem Renteneintritt, was jedoch aufgrund der sinkenden Schulabgängerzahlen nicht ausgeglichen werden kann. Im weiteren Verlauf gab er sowohl Tipps zum effizienten und flexiblen betrieblichen Personaleinsatz als auch wie man sich als attraktiver Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb im Wettbewerb um Fachkräfte positionieren kann. Die Versammlung wurde ferner über aktuelle Verbandsthemen, die aktuelle Tarifsituation und über rechtliche Neuerungen, wie beispielsweise die Änderungen bei der Betrieblichen Altersvorsorge, informiert.

Obermeister Illing konzentrierte sich in seinem Ausblick insbesondere auf die in Sinsheim und Heidelberg anstehenden Ausbildungsmessen, auf denen die Innung die Karrierechancen im E-Handwerk präsentieren wird. In der Folge standen Ehrungen an. Wolfgang Arnold und Andreas Köhler erhielten für 10-jährige Ehrenamtstätigkeit die bronzene Ehrenadel, Winfried Preuß für 20-jährige Ehrenamtstätigkeit die silberne Ehrennadel verliehen.

Die Versammlung im Rahmen eines kollegialen Austauschs bei einem gemeinsamen Abendessen.








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